Beobachten. Verstehen. Richtig pflegen.

Deine Pflegetabelle

Die Orientierung für den Alltag. Prüfe immer auch den Zustand deiner Pflanze und ihres Wurzelballens.

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Nepeta 'Six Hills Giant' (auch als Nepeta × faassenii angeboten): Empfehlung und gärtnerischer Hintergrund
BereichSo gehst du vorDarum ist es sinnvoll
LichtSonne oder hellen Halbschatten wählen.Die breite Sorte braucht einen lichten gut erreichbaren Platz.
BodenGut drainierte Erde ohne dauernde Vernässung verwenden.Luft im Wurzelraum unterstützt den Staudenaufbau.
PflanzungBei mildem Wetter in bisheriger Ballenhöhe pflanzen.Der junge 9-cm-Ballen soll Anschluss an den Gartenboden finden.
AbstandEtwa 60–90 cm als Orientierung planen.Die spätere Breite übersteigt die Liefergröße deutlich.
WasserBeim Einwurzeln regelmäßig prüfen; später bei Bedarf gießen.Trockenheitsverträglichkeit gilt nicht für einen unversorgten jungen Ballen.
DüngerMäßig nach Boden und Wachstum versorgen.Zu viel Stickstoff fördert weiche überlange Triebe.
SchnittNach der ersten Blüte abgeblühte Triebe zurücknehmen.Der Schnitt kann kompakten neuen Wuchs und weitere Blüten fördern.
KontrolleBeläge und punktiertes Laub genauer ansehen.Mehltau und Blattzikaden sind mögliche, unterschiedliche Ursachen.
WinterEinziehen zulassen und Kübelballen geschützt mit freiem Ablauf halten.Eine ruhende Staude braucht weiterhin intakte Wurzeln.
1. Feuchte prüfen

Bei jungen Pflanzen direkt am Wurzelballen fühlen. Oberfläche und tieferer Boden können unterschiedlich feucht sein.

2. Gezielt gießen

Nach dem Pflanzen gründlich angießen; später nach Boden, Wetter und Anwachsen wässern statt nach einem festen Kalender.

3. Wasserabzug beachten

Stehende Nässe vermeiden. Bei Kübelpflanzen zusätzlich prüfen, ob Wasser aus dem Abzugsloch abläuft.

Die große Katzenminze mit lockerem Saum

Six Hills Giant verbindet kleine graugrüne Blätter mit langen Blütenstängeln, an denen viele kleine blauviolette Lippenblüten sitzen. Das Laub wächst paarweise und ist am Rand gekerbt. Der Sortenname ist eigenständig belegt; das RHS-Profil führt Nepeta 'Six Hills Giant' und nennt Nepeta × faassenii als Synonymzuordnung. Beide Namen beziehen sich auf dieselbe Katzenminze. Die Staude wirkt im entwickelten Bestand locker und breit. Sie passt an einen sonnigen Staudenrand, an dem überhängende Triebe auffallen dürfen, ohne einen schmalen Durchgang vollständig zu verdecken.

Junge Pflanzen lassen Platz zum Wachsen

Die verknüpften Kindangebote enthalten 9-cm-Töpfe mit etwa 10–25 cm Gesamthöhe einschließlich Gefäß. Die Stückzahl hängt von der Setauswahl ab. Ihre schlanken jungen Triebe besitzen noch nicht die Höhe und Breite einer entwickelten Six Hills Giant. Für den späteren Bestand sind etwa 50–100 cm Höhe und ähnliche Breite eine Sortenorientierung; die knapperen Shopangaben beschreiben eine mögliche Kulturform und keine feste Obergrenze. Prüfe beim Auspacken den Ballen und stelle die Pflanzen zunächst hell auf. Fehlende Blüten an einer jungen Lieferpflanze passen zu ihrem Entwicklungsstand.

Am Weg auch den späteren Bogen mitplanen

Sonne oder heller Halbschatten und gut drainierte Erde sind geeignet. An einem sonnigen Platz lässt sich der lockere Wuchs meist besser einordnen als in engem, feuchtem Schatten zwischen großen Nachbarn. Etwa 60–90 cm Abstand sind eine praktische Gartenorientierung; plane anhand der späteren Breite und nicht anhand der aktuellen Topfgröße. Am Weg hilft ein kleiner zurückgesetzter Pflanzplatz, damit die Blütenstängel über die Beetkante wachsen dürfen. Je nach Standort und Wachstum kann eine unauffällige Stütze sinnvoll sein. Ein dichter, fest zusammengebundener Strauß würde die natürliche Form verändern.

Einwurzeln vor Trockenheitsverträglichkeit

Pflanze bei mildem Wetter in frostfreie, bearbeitbare Erde. Frühjahr oder Herbst sind passende Gelegenheiten, solange der Boden weder vernässt noch völlig trocken ist. Setze die Oberfläche des Ballens in bisheriger Höhe ein und gieße gründlich. Kontrolliere in den folgenden Wochen den kleinen ursprünglichen Wurzelraum. Six Hills Giant verträgt als eingewachsene Pflanze trockenere Phasen, doch ein junger 9-cm-Ballen besitzt zunächst kaum erschlossenen Gartenboden. Für dauerhafte Gefäßkultur brauchst du mehr Wurzelraum und einen offenen Ablauf. Auch ein trockentoleranter Staudenbestand muss im heißen Kübel aufmerksam begleitet werden.

Nach der ersten Blüte neu ordnen

Wenn die erste große Blühphase nachlässt und die Stängel auseinanderfallen, kann ein Rückschnitt die Form wieder kompakter machen und eine weitere Blüte fördern. Schneide abgeblühte Triebe zurück, ohne den gesunden jungen Aufbau an der Basis unnötig zu verletzen. Gieße bei anschließend trockener Erde nach Bedarf, damit neuer Austrieb nicht sofort unter Versorgungsmangel beginnt. Der erneute Blütenbesatz hängt von Jahreszeit, Witterung und Pflanze ab und ist nicht garantiert. Wer nur einzelne störende Triebe entfernt, erhält zunächst mehr vom bestehenden lockeren Bild, verzichtet aber auf einen einheitlichen Neustart des Saums.

Graugrün ist nicht automatisch ein Problem

Die weiche graugrüne Blattfarbe gehört zur Katzenminze. Neu auftretender weißer Belag kann dagegen auf Mehltau hindeuten, besonders in dichtem Wuchs. Kontrolliere Blätter und Triebe und halte den Bestand zugänglich. Auch Blattzikaden können vorkommen; punktierte Blätter brauchen deshalb eine genauere Betrachtung als nur eine zusätzliche Wassergabe. Dünge mäßig nach Boden und Wachstum. Viel Stickstoff kann lange weiche Triebe begünstigen und macht aus einer breiten Sorte keine kleine kompakte Randpflanze. Gelbes oder welkes Laub ist zunächst Anlass, Wurzeln, Feuchte und eventuelle Schäden gemeinsam zu prüfen.

Im Winter zurücktreten, im Frühjahr neu beginnen

Die mehrjährige Staude zieht in der kalten Jahreszeit oberirdisch weitgehend ein. Ein leerer Platz im Beet ist daher nicht mit einer ausgefallenen Sommerlieferung gleichzusetzen. Entferne abgestorbene Reste passend zum neuen Austrieb und achte besonders im Gefäß auf freien Ablauf sowie einen geschützten Ballen. An frostfreien Tagen darf er nicht vollständig austrocknen. Ältere dichte Horste lassen sich im Frühjahr oder Herbst teilen; eine solche Teilung erhält die benannte Auswahl zuverlässig. Die jungen Setpflanzen brauchen diese Maßnahme zunächst nicht. Ihr erster Pflegepunkt bleibt ein gut vorbereiteter Platz mit Platzreserve.

Genauer hinsehen

Eine Pflanze, mehrere Perspektiven

Die unveränderte saubere Shopansicht und die KI-gestaltete Detailansicht sind mit ihrem Entwicklungsstand bezeichnet. Ein späteres Frucht- oder Blütenbeispiel verspricht keinen entsprechenden aktuellen Lieferzustand.

Gut zu wissen

Warum steht der Name ohne × faassenii?

Das RHS-Profil führt Nepeta 'Six Hills Giant' als akzeptierten Namen und die ×-faassenii-Zuordnung als Synonym. Die benannte Auswahl bleibt dieselbe.

Wie groß wird sie im Vergleich zum Liefertopf?

Aus etwa 10–25 cm Gesamthöhe einschließlich 9-cm-Topf kann ein 50–100 cm hoher und ähnlich breiter Staudenbestand werden.

Hilft Schneiden nach der Blüte?

Ja, ein Rückschnitt kann die Form kompakter machen und eine weitere Blühphase fördern. Deren Umfang hängt auch von der Jahreszeit und Versorgung ab.

Braucht sie nie eine Stütze?

Je nach Platz und Wuchs kann eine unauffällige Stütze sinnvoll sein. Der Sortenwuchs bleibt locker und breit.

Ist graues Laub immer Mehltau?

Nein. Graugrüne Blätter gehören zur Katzenminze. Ein neu auftretender weißer Belag muss davon unterschieden werden.

Warum ist im Winter kaum Grün da?

Die mehrjährige Staude zieht oberirdisch ein. Prüfe im Frühjahr den neuen Austrieb und halte besonders Kübelwurzeln vor Vernässung geschützt.

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Quellen & weiterführendes Wissen

Identität und Produkt-SKU gegen kanonische 642 sowie gemeinsame und isolierte Porträts abgeglichen. Öffentliches Elternangebot, Kindsets und Fachquellen am 03.10.2026 direkt gelesen; eindeutige URL- und Dateihashbelege liegen isoliert vor. Liefergesamthöhe und späterer Wuchs getrennt. Sets und Farbangebote zählen nicht als zusätzliche Identitäten. Keine Veröffentlichung freigegeben: Root übernimmt den gemeinsamen Seitenbau und dessen Abnahme.